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Pfaffenwinkel Tourbericht

Schon lange brütete Christian über der Frage, wie er seine Lieblingsstrecke vor der Haustür im Münchner Süden publikumswirksam „vorführen“ könnte. Nachdem Corona größere Touren mit Hotelübernachtungen schwer planbar machte, kamen wir nach einer gemeinsamen „Inspektionstour“ auf die Idee mit der Tagesausfahrt. Die Höhepunkte waren schnell definiert: Terrassen-Restaurant Rigi am Hohenpeißenberg, HK-Engineering und die Stehlenhalle „Stoa 169“ in Polling und zum Abschluss unser Clublokal: der Jägerwirt in Aufhofen.

Schon bei der Erstellung der Einladung, bzw. Ausschreibung war uns klar, dass das eine große Nachfrage geben wird. Gemäß der Locations hatten wir als Gruppengröße 30 Personen festgelegt. So startete die Anmeldung am 20. Mai um 9.11 Uhr und vier Minuten später war das Feld voll und reichlich überbucht.

Glücklicherweise konnte Christian die Schallmauer auf über 50 Personen anheben, sodass wir bei 29 Fahrzeugen das ultimative Limit setzten. Da sich HK Engineering klassischen Fahrzeugen, vorzugsweise dem 300er SL mit und ohne Flügeltüren, widmet, gaben wir die Devise aus: wer mit einem „Klassischen Porsche“ kommt, darf im Innenhof der Alten Ziegelei parken. So hatten wir im Teilnehmerfeld tatsächlich 17 Fahrzeuge mit Baujahr vor 2000!

Die Tour selbst ist schnell erzählt: sensationelles Wetter, coole Autos, viele Luftgekühlte, einige Neulinge (Herzlich Willkommen) und einige langjährige Mitglieder, die wir schon Jahre nicht mehr getroffen hatten. (Schön, dass ihr auch gekommen seid).

In drei Gruppen ging es, diesmal geführt von der Navigation in Google Maps, entspannt Richtung Hohenpeißenberg, wo uns auf der Rigi-Terrasse ein sensationeller Ausblick auf die Alpen erwartete. Nach dem Mittagsmahl weiter nach Polling: HK Engineering war kaum jemand vertraut, da es sich ja um Mercedes Spezialisten handelt. Und dann öffneten sich bei den Führungen erst die Hallentore und dann die Äuglein unserer Mitglieder: 300er SL mit Flügeltüren und als Roadster! und das in rauen Mengen! Über 50 Stück. Unfassbar. Und viele weitere Preziosen, auch von Porsche. Wir kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus und „opferten“ die Zeit für den Stoa-Besuch, um die Zeit in der Ziegelei-Location zu verbringen. Mittlerweile war das Kuchen-Buffett eröffnet und unterm schattigen Vordach konnte man es mit Blick auf unsere Fahrzeuge gut aushalten.

Die letzte Etappe führte uns über verschlungene Pfade zum Jägerwirt in Aufhofen, wo wir die Tour im Biergarten ausklingen ließen.

Die Teilnehmer waren begeistert und die Organisatoren glücklich. Was will man mehr?

Schee war’s – bis bald

Servus

 

Christian & Erwin

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