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Die Franken-Tour des PCI

Unser Dream-Team (der Polizist und der (Ex-)Kassenwart) war wieder am Start. Angerichtet war eine Tour in Reiners Heimat rund um Bayreuth. Die Festspielstadt ist ja weit über die Grenzen Bayerns hinaus bekannt und die Landschaft bietet neben fahrerischen Erlebnissen auch noch jede Menge fürs Auge. Doch dazu später mehr.

Schnell füllte sich das Starterfeld, das auf 29 Fahrzeuge festgeschrieben war. Auch dass wir, nach dem frostigen Salzburgringwetter wieder ein „etwas kühleres Wochenende“ erwischt hatten, tat der guten Stimmung keinen Abbruch.
 

Der Start erfolgte mit einem reichhaltigen zweiten Frühstück im Schloss Hohenkammer, wo Gerhard die Drohne kreisen ließ und Reiner und Rainer die Teilnehmer begrüßten. Doch bevor es zum „Aufsitzen“ ging, war noch ein „Aufgemerkt“ angesagt: Erwin begrüßte – formell und offiziell - neu im Club Sophia & Ulrich , sowie Markus, der schon an einigen Salzburgring-Veranstaltungen dabei war.

Dann ging‘s aber los: in zwei Gruppen zunächst über die Autobahn nach Norden, dann hinter Nürnberg runter von der A 9 und durch die Hersbrucker Schweiz über malerische Straßen zum Mittagsstopp beim Gasthof Schenk in Michelbach. Der große Parkplatz war schnell gefüllt mit unseren Fahrzeugen und die Wolkenlücken nutzen wir sofort für einige Gruppenfotos in der Sonne.
Im Saal ließen wir uns das Essen schmecken und mit der Größe der Portionen sollte auch der hungrigste Porsche Fahrer satt geworden sein.
 

Den Nachmittag nahmen wir ebenfalls wieder in zwei Fahrgruppen in Angriff, wobei so mancher Regen- und Graupelschauer den Cabrio-Ambitionen kurzerhand einen Strich durch die Rechnung machte. Aber war ja eh nicht weit bis zum Hotel Rheingold in Bayreuth. Nach dem Beziehen der Zimmer startete das Kultur-Programm: Besuch der Maisel-Brauerei mit Führung durch die Bayreuther Katakomben, inklusive kleiner Bierprobe. Gute dass keiner mehr Fahren musste.

Denn auch der Abend sollte „bierselig“ werden: Im „Liebesbier“, dem absoluten Bayreuther Szene-Treffpunkt waren Plätze reserviert und wir verbrachten dort einen schönen Abend bei guten Gesprächen in wirklich netter Atmosphäre. Zum Ausklang zog es dann noch den einen oder anderen an die Hotelbar.

Der nächste Tag startete zeitlich entspannt, da die Besichtigung des Opernhauses (nicht zu verwechseln mit dem Festspielhaus auf dem grünen Hügel) erst um 10.45 Uhr los ging. Schon beim Bummel durch die Stadt war Richard Wagner allgegenwärtig. Er ist wohl der berühmteste Bayreuther, auch wenn sein großartiges Schaffen dort nur in den zehn letzten Lebensjahren zu erleben war. Das prächtig ausgestaltete Opernhaus war den Besuch in jedem Fall wert, wenngleich Wagner von der Akustik dort nicht angetan war.

Dann hieß es wieder „Aufsitzen“, Porsche aus der Garage holen und ab Richtung Burg Rabenstein. In der Gutsschenke wurden wir schon erwartet und gut gestärkt konnten wir danach eine wirklich originelle Burgführung erleben. Über die verschlungenen Wege der fränkischen Schweiz steuerten wir die Autobahn bei Nürnberg an, um unsere Kolonne aufzulösen und individuell nach Hause zu fahren.

Eine wahrlich künstlerisch inspirierte Tour, mit klassisch schönen Routen und prächtiger Kulinarik.

Ein dickes Dankeschön an die Organisatoren Reiner und Rainer mit Anke und Gaby sowie Reiners regionaler Verwandtschaft.

E. Pfeiffer

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